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 Panic At The Disco, 01. März 2008 (Gasometer, Wien)                                                                                        

(von Magdalena Punz)
 
Panic at the disco: an "!" missing

Sie sind zurück- „Panic (!) at the disco“. Nun ja, nicht ganz- denn irgendetwas hat sich verändert. 

Flashback:
2005 überraschten die damals 18- jährigen Musiker aus Las Vegas mit einem absoluten Burner- Album mit Namen „A fever you can’t sweat out“. Der Sound unverkennbar: Rock gepaart mit fetzigen Elektrobeats, tanzbare Discoklänge mit einem Hauch 80er- Synthie. 

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Schminke und Kostüm, Prunk und Plüsch als Kulisse- ein herrlich-bizarres  Gesamtkonzept und ein weiterer Anlass für einen Hype: EMO (auch wenn die Band sich selbst aus diesem Genre ausklammern möchte). 

Damals, am 16.10.2006 (Review/Interview), war es ein ausverkaufter Gasometer; Ausgangspunkt heute ist ein völlig anderer.

Gegenwart:
2008, Panic at the disco verlieren auf dem Weg zu ihrem neuen Album „Pretty. Odd.“ nicht nur ihr Ausrufezeichen, sondern auch ihren unverkennbaren Sound. Schlecht? Ganz gewiss nicht, denn der neue Sound steht den vier Musikern verdammt gut. Unsere süßen Bengel aus Las Vegas sind einen Schritt erwachsener geworden; kein Make-Up, kein Kostüm und schon gar kein Synthie mehr. Selbstbewusst wie nie zuvor eroberten sie am 1.3. die Bühne des sichtlich nicht ausverkauften Gasometers, schmeicheln den WienerInnen jedoch mit Aussagen wie „This is the best show so far and even better than the one we had last time. THANK YOU VIENNA. WE LOVE YOU“. „Dankeschön, ihr habt unseren Schweiß und unsere Ausdauer verdient“- möchte man entgegen brüllen. 


Kein Hit fehlt, von der neuen Single „Nine in the afternoon“ zum Klassiker „I write sins not tragedies“ bis zum sexy song „Lying is the most fun a girl can have without talking her clothes off“ ist alles dabei. 


Sänger Brendon Urie schnallt sich von jetzt an selber die Gitarre und auch mal den Bass um, stellt sich sogar alleine auf die Bühne und bringt eine Akustikversion vom eigentlichen Elektrokracher „Time to Dance“. Schön, Schön und die Fans danken mit Gekreische, welches wohl so machen Hund vor den Gasometer lockte. Auch Mastermind Ryan „das Kätzchen“ Ross wagte eine Veränderung. Er traut sich vor das Mikro und auch diese Position steht ihm nicht schlecht. Die aufwendige Schminkerei erspart man sich diesmal, nur der Schal, ja der 100 Mal um den Hals gewickelte Schal, der bleibt. 

Eine Rundum- Erneuerung, die sich sehen lassen kann. Auf das neue Album „Pretty. Odd.“ mit ganzen 15 Tracks kann man definitiv gespannt sein: Release am 25.03. 2008.


Achja, ein Musiktipp am Rande: Dúné, die erste Vorgruppe am gestrigen Abend; Eine 7- köpfige Combo aus Dänemark, die es HOFFENTLICH auch solo bald zu uns zieht.

Und für diejenigen, die unter akuten Schlafstörungen leiden: Zieht euch Vorgruppe numero 2 rein, Schlafmittel- Wirkung auf trotzdem hohem musikalischen Niveau. Wo es so was gibt? Bei Black Gold aus Brooklyn,  New York, New York. 


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Und ich werde es auch diesmal nicht lassen: Viva Las Vegas!

  Review / Fotos
  Magdalena Punz, Karin Schneck

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